Handbuch FM Registrations


Deutschsprachiges Handbuch

1.Über FM Registrations #

 

FM Registrations ist eine Software zur Generierung von Freischaltcodes für Filemaker Projekte. Mit FM Registrations können Sie für Ihre Standardlösungen Benutzer registrieren und ihnen personalisierte Registrationsdaten zusenden womit sie Ihre Lösung freischalten. Eine Registrationsanmeldung kann für einen Ihrer Kunden beispielsweise so aussehen:

 

 

FM Registrations ersetzt keine Filemaker Konten, sondern hat lediglich die Aufgabe eine Standardsoftware für Käufer zugänglich zu machen. Eine Softwareregistration erfolgt in der Regel nur einmalig, nämlich dann, wenn der Kunde ein Produkt gekauft hat. In dem Beispiel hier oben muss der Kunde seine Registrationsdaten einmal eingeben, wonach die Software als «freigeschaltet» gilt. Die Logik dazu wird in einer Beispieldatei erklärt.

FM Registrations kann aber mehr als nur eine Software freischalten. Mit Hilfe von FM Registrations können Sie auch Registrationsparameter mitgeben, wie beispielsweise die Anzahl Benutzer oder ein Verfalldatum. Diese und weitere Parameter werden von FM Registrations verschlüsselt und können als Freischaltcode dem Benutzer übergeben werden. Registriert sich der Benutzer, werden die Parameter wieder entschlüsselt und können von Ihnen als Trigger genutzt werden, Einstellungen in Ihrer Software vorzunehmen.

FM Registrations eignet sich deshalb gut dafür, eine Software nicht nur freizuschalten, sondern auch per Code zu konfigurieren.

1.1.Minimale Anforderungen #

FM Registrations wurde mit Filemaker Pro entwickelt und benötigt minimal:
– Filemaker Pro 15 Advanced (Mac oder Windows)

FM Registrations verwendet einige Custom Functions, die sich nur mit der Advanced Version einbinden lassen.

1.2.Lieferumfang #

FM Registrations besteht aus einigen Filemaker Dateien:

  • FM Registrations, die Programmdatei
  • Beispieldatei zur Integration

1.3.Wie sehen die Freischaltcodes aus? #

Freischaltcodes können aus zwei Teilen bestehen:

  1. Registrationscode
  2. Extra Code (optional)

Der Kunde erhält beispielsweise folgende Daten, womit er oder sie Ihre Softwarelösung freischalten kann:

Registrationscode Beispiel
MGS3.02_wr3DocKag4VxwqXDrcKow4fCt8OqVMKsw6jD
icKRwqzCgsKdw4Hct8OdwrzDk8OEw4bDtHl5eGrDu7M6
i3jMOQwr9kwqzCmcKxwqXDrHjDrMOgwr2CgMK7w5XD
ssKYwohq3qrCpcKEfcKuwp9q=

In diesem Beispiel wird der Code vorangegangen durch den Prefix der Software «MGS3.02_», womit sich der Code einfacher zuordnen lässt.

Extra Code Beispiel
vjKz8ssr

In diesem Beispiel ist der Extra Code ein Zufallscode. Es können jedoch beliebige Text-Strings genutzt werden, sodass Sie auch Projektreferenzen, Namen oder etwa Aktionscodes eingeben können. Der Extra Code ist optional. Er wird für eine erhöhte Sicherheit empfohlen.

 

1.4.Gibt es eine Testversion? #

Nein, es gibt keine Testversion von FM Registrations. Informieren Sie sich hier auf dieser Website und wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich am besten direkt bei uns.

 

1.5.Kann ich FM Registrations anpassen? #

Die Hauptdatei und Funktionalität der Verschlüsselung kann nicht angepasst werden. Aus der Hauptdatei wurde die Administration komplett entfernt. Die Beispieldatei dagegen ist völlig offen und gut dokumentiert. Damit wird Schritt-für-Schritt erklärt, wie Sie die Funktionen in Ihrer eigenen Lösung integrieren.

1.6.Wie sicher ist die Verschlüsselung? #

FM Registrations ist keine Verschlüsselungstechnologie. Sie können mit dieser Lösung keine Texte, Felder oder Datenbanken verschlüsseln. Es geht hier lediglich darum, Lizenzcodes generieren zu können, und die Angaben der Codes möglichst sicher bis zur Registration Ihrer Lösung zu verschlüsseln.

Wie sicher nun sind diese Registrationsdaten? Kann jemand das «einfach» knacken? Die Antwort ist zweierlei: Nein, FM Registrations lässt sich nicht einfach knacken, sie wurde aber auch nicht dafür entwickelt, einen 100% Schutz gegeben Hacker zu bieten.

FM Registrations arbeitet mit verschiedenen Komponenten: Es gibt eine Verschlüsselung, eine Kodierung, eine Prüfziffer-Berechnung und jede Lösung hat einen eigenen geheimen Schlüssel. Wählt man dazu die Möglichkeit zwei voneinander abhängige Codes (Registrationscode + Extra Code) zu erstellen, davon vielleicht einer mit einem Zufallscode, dann sind die Hürden zur Entschlüsselung sehr hoch. Viel entscheidender für die Sicherheit Ihrer Applikation sind Ihre eigene Einstellungen zur Sicherheit.

 

 

 

1.7.In welchen Sprachen ist FM Registration erhältlich? #

FM Registrations wird mehrsprachig ausgeliefert. Zurzeit werden folgende Sprachen unterstützt:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Spanisch

Die Mehrsprachigkeit bezieht sich auf die Benutzeroberfläche und gilt auch für die Ausgabe in Listen und für den Versand der Registrationsdaten per Email.

Alle Texte können über den Toolbox angepasst werden. Neue Textbausteine können hinzugefügt werden. Es können keine neue Sprachen angelegt werden.

2.Installation von FM Registrations #

FM Registrations wird geliefert als Filemaker Pro Dateien:

  • FmRegistrations: Hauptdatei
  • FMR-Example01: Beispieldatei

 

 

Kopieren Sie die Dateien einfach irgendwo auf Ihre Festplatte. Damit Sie die Dateien nutzen können benötigen Sie eine aktuelle Filemaker Version (Siehe «Minimale Anforderungen»).

3.Registration und Anmeldung #

Öffnen Sie die Datei FmRegistrations und geben Sie Ihre Registrationsdaten ein, wenn Sie danach gefragt werden.

 

 

 

Anschliessend landen Sie auf der Startseite:

 

 

Links ist die vollständige Navigation der Datei.
Rechts oben gibt es eine Hilfe-Funktion und eine Sprachumschaltung.

 

4.FM Registrations: Der Code-Generator #

FM Registrations besteht aus zwei Teilen, einen Code-Generator und eine Beispieldatei. Dieser Abschnitt handelt vom Code-Generator. Hier registrieren Sie Ihre Filemaker Lösungen, legen Kunden an und erstellen Registrationscodes.

 

4.1.Eigene Filemaker Lösungen registrieren #

Registrieren Sie als erstes Ihre eigene Filemaker Lösungen. Sie tun dies unter «Software Details».

 

 

Wenn noch keine Softwarelösung angelegt ist, werden Sie aufgefordert zuerst auf das Plus-Symbol zu klicken, um einen neuen Datensatz anzulegen. Danach wird eine Maske gezeigt, wo Sie alle Angaben zu Ihrer Softwarelösung einstellen:

 

 

Es gibt 3 Tabs «Software», «Eigenschaften» und «Schlüssel».

  1. Software: Name, Version und Voreinstellungen können hier definiert werden.
  2. Eigenschaften: Im Tab «Eigenschaften» können Sie Trigger definieren, die Sie bei der Registration durch den Kunden abfangen und zur Konfiguration Ihrer Lösung einsetzen möchten.
  3. Schlüssel: Hier erstellen Sie die einmalige Schlüssel für jede Softwarelösung.

 

Tab: Software

Füllen Sie hier die Angaben zu Ihrer Softwarelösung auf. Der Code-Typus wird standard auf «Zufallscode» gesetzt. Dies ist die einfachste Variante. Wenn Sie umschalten auf «Eigenschaften» können Sie jedoch Angaben zur Konfiguration der Software machen:

 

 

Sind die Eigenschaften aktiviert, können hier allgemeine Vorgaben für neue Registrationen voreingestellt werden. Eigenschaften müssen dafür im Tab «Eigenschaften» zuerst angelegt werden, bevor sie hier ausgewählt werden können (siehe unten).

Wurden bereits einige Eigenschaften erstellt, können Sie als Voreinstellung gewählt werden. Die gewählten Voreinstellungen werden dann für jede neue Registration als standard genutzt.

 

 

Tab: Eigenschaften

Eigenschaften sind Codes, die Sie frei definieren und als Trigger für eigene Funktionen nutzen können. Eigenschaften sind unlimitiert und jede Eigenschaft kann mit einem eigenen Code definiert und in einem von 4 verfügbaren Slots dargestellt werden. Das sieht beispielsweise so aus:

 

 

Jede Zeile ist eine Eigenschaft:

  • aktiv
    Dies definiert, ob die Eigenschaft bei Erstellen von Codes sichtbar ist. Nicht mehr verwendete Eigenschaften können so ausgeblendet statt gelöscht werden.
  • Eigenschaft
    Textlabel für die Verwendung in FM Registrations. Dies ist nicht relevant für den Kunden, sondern nur ein Hinweis für Sie selbst.
  • Code
    Dies ist der Trigger, der im Registrationscode verschlüsselt mitgegeben wird und Sie erhalten dies nach Entschlüsselung als Text zurück. Was Sie mit dem Trigger ausführen wollen, definieren Sie selbst in Ihrer Lösung.
  • Version (optional)
    Interner Hinweis auf die Version der Eigenschaft. Dies ist nicht relevant für den Kunden, sondern nur ein Hinweis für Sie selbst. Sollten wichtige Änderungen stattfinden, können Sie dieselbe Eigenschaft nochmals mit einem anderen Code neu anlegen, während der alte Code (und vielleicht auch die alte Funktionalität) in Ihrer Lösung noch beibehalten bleibt. So können Sie zwischen Versionen unterscheiden ohne wichtige Angaben löschen zu müssen.
  • Slot
    FM Registrations bietet für jeden Registrationscode 4 Eigenschaften-Slots. Pro Slot können beliebig viele Eigenschaften definiert werden, aber es wird jeweils nur 1 Eigenschaft pro Slot mitgegeben. Oder anders gesagt: Sie können pro Registrationscode insgesamt 4 Triggers mitliefern, die je eines oder mehrere Dinge auslösen. Das dürfte mehr Möglichkeiten bieten als eine Standardsoftware je zur Konfiguration benötigt. Falls Sie einmal mehr Angaben benötigten, lassen sich pro Slot auch «Gruppen»-Schüssel anlegen – ganz wie Sie das für gut erachten.

 

Tab: Schlüssel

Im Tab Schlüssel werden die einmalige Produktschlüssel als Zufallscode angelegt. Sie können zwei Schüssel anlegen, für die normale Ausgabe Ihrer Software und für Betaversionen.

 

 

4.2.Lizenznehmer erfassen #

Unter «Lizenznehmer» lassen sich Adressen und Kontaktpersonen erfassen. Jede Adresse ist prinzipiell ein Lizenznehmer. Zu jedem Lizenznehmer können beliebig viele Lizenzen erfasst werden.

 

 

  • Adresse
    Führen Sie hier die Adresse des Lizenznehmers auf.
    Bei einer Weitergabe einer Lizenz lässt sich hier den Wiederverkäufer als Ursprung der Lizenz auswählen.
  • Bemerkung
    Erstellen Sie eigene Bemerkungen zu dieser Adresse.
  • Verlauf
    Alle gespeicherte oder per Email verschickte Codes werden hier in einem Log-Feld zusätzlich registriert. Wird also versehentlich ein Code gelöscht, sind alle Angaben im Verlauf noch vorhanden.

4.3.Software registrieren #

Im unteren Abschnitt des Layouts «Lizenznehmer» können Sie nun für diesen Kontakt eine Software registrieren.

 

Software auswählen

 

Wählen Sie eine Software aus dem Popup-Menü. Diese haben Sie zuvor unter Software Details angelegt:

 

 

Durch Auswählen einer Software werden alle Voreinstellungen übernommen:

Einstellungen können jetzt noch angepasst werden:

  • Eigenschaften bei Bedarf anpassen
  • Anzahl Benutzer einstellen
  • Benutzerschlüssel generieren (klicke auf „<“ oder benutze einen eigenen Text)

 

Codes generieren

Die gemachten Angaben müssen jetzt noch verschlüsselt werden. Klicken Sie auf den Roten Knopf «Verschlüssele», wodurch die Codes generiert werden. Der Knopf wird jetzt grün und zeigt als Text «OK».

 

 

Codes anschauen

Klicken Sie auf dem (i)-Symbol um eine komplette Ansicht aller Einstellungen sowie der generierten Codes zu sehen.

 

Alle Arbeitsschritte lassen sich hier nachvollziehen. Bei einer Änderung von Angaben muss der Code neu erzeugt werden. Die Entschlüsselung stellt sicher, dass das Resultat auch stimmt.

  • «Definitiver Code» ist das, was als Registrationscode zu Ihrem Kunde geht.
  • «Extra Code» ist optional, und muss – wenn verwendet – ebenfalls ausgeliefert werden.

 

 

4.3.1.Code-Typ «Eigenschaften» #

Sobald Sie eine Software auswählen, werden alle Voreinstellungen übernommen. Haben Sie als Code-Typ beispielsweise «Eigenschaften» gewählt, und als Voreinstellung einige Eigenschaften definiert, erscheinen diese wie folgt:

 

 

Alle Voreinstellungen können angepasst werden. Für Eigenschaften stehen 4 Slots zur Verfügung. Jeder Slot kann mehrere Einträge enthalten, die Sie jetzt noch frei einstellen können. Ebenso müssen Sie weitere Einstellungen vornehmen, wie beispielsweise die Anzahl Benutzer, und eventuell einen zusätzlichen Benutzerschlüssel oder weitere Einstellungen.

 

Sie können den Code-Typ jederzeit umschalten von Eigenschaften auf Zufallscode oder umgekehrt. Siehe dazu weiter unten.

4.3.2.Code-Typ «Zufallscode» #

Beim Code-Typ «Zufallscode» verschwinden die Eigenschaften und es erscheint ein leeres Textfeld, welches einen beliebigen Code aufnehmen kann. Der Pfeil „<“ generiert einen Zufallscode gemäss den Voreinstellungen unter «Einstellungen > Code Einstellungen». Dasselbe gilt auch für den optionalen Benutzerschlüssel. Werden beide Felder mit einem Zufallscode gefüllt, könnte es beispielsweise so aussehen:

 

 

 

 

4.3.3.Code-Typ umschalten #

Der Code-Typ lässt sich jederzeit mit dem Symbol () umschalten.

Wichtig: Bei einem Zufallscode können keine Parameter zur Konfiguration transportiert werden. Das gilt auch für die Anzahl Benutzer. Möchten Sie also beispielsweise eine Anzahl Benutzer angeben können, müssen Sie den Code-Typ «Eigenschaften» wählen. Sie können den Code-Typ direkt umschalten mit dem Symbol zum Umschalten.

Wenn der Code-Typ umgeschaltet wird, müssen Sie neue Registrationscodes generieren.

 

 

4.3.4.Welchen Code-Typ wählen Sie am besten? #

Wir haben verschiedene Code-Typen eingebaut, weil es verschiedene Anforderungen gibt. Hier fassen wir einige Überlegungen zu den verschiedenen Möglichkeiten zusammen.

 

Registrationscode

  1. Wenn Sie Ihre Software nur freischalten und nicht konfigurieren möchten verwenden Sie den Zufallscode. Im einfachsten Fall braucht es nur den Registrationscode (ohne Extra Code).
  2. Wenn Sie Ihre Software mit der Registrationscode konfigurieren möchten verwenden Sie den Eigenschaften-Code.

Extra Code

Einen Extra Code verwenden Sie, wenn

  1. dieselbe Konfiguration (Eigenschaften) für jeden Lizenznehmer einen unterschiedlichen Registrationscode liefern sollte
  2. Sie eine extra Sicherheitsstufe einbauen möchten

 

 

4.3.4.Registration per Email versenden #

Sie können eine Registration direkt dem Kunde per Email zuzustellen. Zur Bereitstellung einer Zusammenfassung der Registration klicken Sie auf dem Briefumschlag-Symbol.

 

 

Es erscheint folgende Zusammenfassung:

 

 

  • Zusammenfassung: Versenden per Email oder in das Klemmbrett kopieren
  • Mehrsprachig: Die Sprache des Emails richtet sich nach der Sprache der Benutzeroberfläche
  • Anpassungen: Der Text kann angepasst werden unter «Einstellungen > Email Einstellungen».

 

 

4.3.5.Codes deaktivieren oder löschen #

Ausgestellte Registrationsdaten können Sie deaktivieren oder löschen.

  • Ein deaktivierter Code bleibt im System enthalten
  • Ein gelöschter Code ist nicht mehr vorhanden (ausser evt. im Verlauf!)

Dies sind die Funktionen zum Deaktivieren und Löschen. Aktivieren Sie die Löschfunktion für jede Zeile, indem Sie zuerst oberhalb der Liste auf den Mülleimer klicken.

Ein deaktivierter Eintrag wird lediglich visuell abgetrennt:

Wir empfehlen, einmal ausgestellte Codes nicht zu löschen, sondern lediglich zu deaktivieren. Nur so können Sie später zurückverfolgen, wo bestimmte Codes ausgestellt wurden. 

Bestellt ein Kunde beispielsweise ein Upgrade, dann erstellen Sie am besten einen neuen Registrationseintrag, und Sie deaktivieren den alten Eintrag.

 

 

4.3.6.Mehrere Codes auf einmal generieren #

FM Registrations kann mehrere Codes auf einmal generieren. Das ist nützlich, wenn Sie einem Vertriebspartner beispielsweise eine Anzahl Codes auf einmal zur Verfügung stellen möchten. Sollte ein Kunde später direkt seinen beim Partner gekauften Code registrieren, kann der Code auf die richtige Adresse lizenziert werden. Bei jeder Adresse kann der Wiederverkäufer ausgewählt werden.

Sie finden die Möglichkeit zur Mehrfachgenerierung von Registrationscodes hier:

 

  1. Software auswählen
  2. Anzahl Codes definieren
  3. Code-Typ wählen (bei Eigenschaften werden die Standardeigenschaften übernommen)
  4. Zusatzschlüssel (Extra Code): Optional
  5. Anzahl Benutzer (nur für Eigenschaften-Code)
  6. Verfalldatum (nur für Eigenschaften-Code)
  7. Verfalltage (nur für Eigenschaften-Code)
  8. Zusatzbezeichnung für diese Serie (Stichwort. Zeitstempel wird hinzugefügt)

Anschliessend generieren Sie die Codes. Die Liste wird angezeigt. Prüfen Sie die Daten. Schliessen Sie das Fenster.

 

 

 

 

 

4.3.7.Exportieren und Drucken #

Sie können Registrationscodes als Liste exportieren oder drucken.

Wählen Sie eine Listenansicht:

 

In der Listenansicht lässt sich suchen oder einen Batch auswählen. Hier finden sich auch die Funktionen zum Drucken oder Exportieren.

 

Mit diesen Funktionen können Sie

  • Ein Backup aller Daten in Listenform generieren
  • Eine Übersicht aller Registrationen für einen Lizenznehmer generieren
  • Alle Registrationscodes eines Batches drucken oder exportieren.

5.Einstellungen #

Unter Einstellungen lassen sich diverse globale Parameter für FM Registrations einrichten.

5.1.Übersetzungen mit der Toolbox #

Zu den Einstellungen gehört einen Toolbox für die Übersetzungen. Der Toolbox kann über den Button in der Topnavigation erreicht werden. Es wird daraufhin ein neues Fenster eröffnet.

 

 

Der Toolbox öffnet als Liste in einem separaten Fenster. Texte können hier gesucht und editiert werden. Auch das Anlegen neuer Texte und Übersetzungen, beispielsweise für die Registrations-Emails, ist möglich.

 

 

Nebeneinander stehen hier:

Variable für das Layout | ID | Interne Bezeichnung | Editieren | Löschen

 

Mit „+“ kann ein neuer Eintrag erstellt werden. Ebenfalls lässt sich hier nach beliebigen Texten suchen. Texte können editiert werden. Bei Klick auf dem Bearbeiten-Symbol öffnet ein Popover-Fenster mit allen Sprachen.

 

 

 

Textlabels werden als Variable eingesetzt. Wie diese Variable aussehen soll lässt sich rechts unten (1) anpassen, während ein Klick auf dem Eintrag in der linken Spalte die Variable kopiert. Die kopierte Variable lässt sich dann einfach einfügen wo sie benötigt wird.

 

 

 

5.2.Emaileinstellungen #

Emails zum Versand der Registrationsdaten lassen sich unter «Emaileinstellungen» einrichten.

 

Der Email-Text kann mehrsprachig mit Textvariablen und beliebigen Feldern aufgebaut werden. Textvariablen können gesucht und per Drag-and-Drop eingefügt werden.

Unter Zusammenfassung wird der Email-Text zusammengestellt. Der Text kann als Voreinstellung gesichert werden. Der Extra Text wird am Schluss angehängt.

Textlabels können angepasst werden mit dem Toolbox. Zusätzliche Texte können ebenfalls mit dem Toolbox mehrsprachig angelegt werden.

 

5.3.Code-Einstellungen #

Standardeinstellungen für die geheimen Schlüssel können hier eingestellt werden. Es können sowohl die Längen der verschiedenen Schlüssel als auch die verwendete Zeichen angegeben werden.

 

5.4.Backup #

Die Backup-Option ist nützlich, wenn die Datei lokal verwendet wird. Es kann ein Zielverzeichnis gewählt werden, worin die Backup-Datei gesichert wird. Ausserdem kann festgelegt werden, ob bei jedem Schliessen der Datei nachgefragt wird, ob ein Backup erstellt werden soll.

 

5.5.Import/Export #

Unter «Import/Export» finden sich einige Optionen zum sichern der Daten.

  • Import
    Mit dieser Option können Daten aus einer anderen Version von FM Registrations übernommen werden. Diese Funktion ist dazu gedacht bestehende Daten in spätere Updates zu importieren.
  • Export
    Export der aktuellen Daten nach XLSX in mehreren Dateien.

 

6.Beispieldatei #

 

Die Beispieldatei zeigt Schritt für Schritt auf, wie Sie diese Entschlüsselung und Registration in Ihrer Softwarelösung umsetzen.

Die Beispieldatei selbst ist gut strukturiert und alle Schritte sind dokumentiert. Lesen Sie auch die (englische) Anleitung in der Datei selbst, und achten Sie auf die Beschreibungen in den Scripts.

Die Funktionen zur Entschlüsselung und zur Freischaltung sind als Filemaker Modul implementiert, wodurch sich die Daten einfacher in Ihre Lösung übernehmen können. Wenn Sie noch nicht mit der Idee von Filemaker Modulen vertraut sind, lohnt es sich die Beschreibung auf modularfilemaker.org nachzulesen.

 

 

Die Beispieldatei verwendet:

  • Custom Functions zur Entschlüsselung (Filemaker Pro Advanced wird benötigt)
  • Eigene Tabellen
  • Eigene Layouts
  • Eigene Scripts

 

 

 

6.1.Test-Modus #

Die Beispieldatei kommt mit einem funktionierenden Test-Modus. Wir empfehlen, dass Sie sich zuerst mit dem Ablauf des Test-Modus vertraut machen, da Sie hier einen Einblick in die Funktionsweise der Registration erhalten. Sie sehen, welche Angaben benötigt werden, wie die Scripts ablaufen und welche Daten Sie als Resultat erhalten.

Dieser Test-Modus lässt sich einfach aktivieren. Ein Klick auf «Start Test Mode» wird Beispieldaten in die Registrationsfelder ausfüllen.

 

 

Der Registrationsknopf ist nicht anwählbar, bis das Feld für den Registrationscode ausgefüllt ist. Mit Testdaten sieht es wie folgt aus:

 

 

Der Registrationsknopf kann jetzt angeklickt werden. Anschliessend findet die Prüfung der Registrationsdaten statt.

 

 

Es gibt einen Registrationsreport (in rot, unter dem Registrationsknopf), der sich beliebig erweitern lässt. Alle Angaben dazu stehen im Registrationsscript.

  • Alle Daten wurden entschlüsselt, geprüft und aufgeschlüsselt
  • Die Prüfzifferberechnung ist OK und der Code ist gültig
  • Es wurden keine zusätzliche Prüfungen gemacht (z.B. Ihre eigene Logik)
  • Die Registration war erfolgreich. Besten Dank für die Registrierung. Die Software wurde freigeschaltet
  • Ein Backup der Registrationsdaten war erfolgreich.

 

 

 

 

6.2.Resultat #

Test-Modus und Live-Modus verarbeiten die Daten identisch. Nach einer erfolgreichen Registration werden alle Daten aufgeschlüsselt und in Variablen (temporär) zur Verfügung gestellt. Zum Schluss werden die Daten als Backup gesichert, sodass Sie für spätere Zwecke noch genutzt werden können.

 

 

Es stehen hier alle Informationen der Registration wieder zur Verfügung. Dieses Beispiel zeigt, wie ein Registrationscode mit Eigenschaften alle Informationen wieder bereitstellt. Diese können Sie nun selbst auswerten, um damit Ihre Lösung zu konfigurieren.

 

 

 

 

6.3.Freischaltung #

Die Freischaltung der Software geschieht erst, wenn alle Tests positive Ergebnisse geliefert haben. Die Freischaltung selbst ist unspektakulär. Es ist lediglich ein Feld, welches einen Wert enthält. Der Wert entscheidet über die Art der Freigabe. Es können beliebige Werte eingefügt werden, und Sie können das Feld konfigurieren wie Sie möchten.

Das Feld registriert sozusagen den Status der Softwarelösung. Dieses Feld muss im Startup-Script abgefragt werden. Es könnte wie folgt konfiguriert sein:

  1. Wert = „“ (kein Wert)
    Die Software wurde noch nicht registriert. Es muss zur Registration weitergeleitet werden.
  2. Wert = 1
    Dies ist eine Testversion. Beim Aufstarten können dann entsprechende Konfigurationen oder Beschränkungen eingestellt werden.
  3. Wert = V
    Dies ist eine Vollversion. Es ist keine Registration mehr nötig und es kann zur regulären Anmeldung weitergeleitet werden.

In der Beispieldatei ist dies noch etwas anders definiert. Es geht hier nur um das Konzept. Sie könnten dies anpassen wie Sie möchten.

 

 

Testversion
Die Beispieldatei zeigt keine Lösung für die Implementation einer Testversion. Das ist jedoch keine Hexerei. Es sollte dieses Feld genutzt werden, weil es universal ist. Auf dem Layout für die Registration könnten Sie beispielsweise einen extra Knopf platzieren («Testversion»). Das zugehörige Script kann einen Wert für eine Testversion in dieses Feld schreiben, vielleicht noch eine Konfiguration oder Begrenzung aktivieren und dann auf eine Startseite weiterleiten.

Bemerkung
Die Registrationsdaten und auch die Freischaltung sind als Backup in der Lösung abgespeichert. Benötigte Elemente, darunter das Feld für die Freischaltung, müssen beim Startup in globale Felder oder globale Variablen geladen werden, damit sie überall zur Verfügung stehen. Globale Felder und globale Variablen gelten immer nur pro Benutzer/Session und müssen deshalb bei jedem Programmstart erneut geladen werden. Die Scripts in der Beispieldatei tun genau das.

 

 

 

7.Integration in der eigenen Lösung #

In diesem Kapitel wird beschrieben, wie sie die Registrationscodes in Ihrer Lösung wieder entschlüsseln können und damit zur Freischaltung benutzen können.

7.1.Schritt für Schritt #

Folgende Arbeitsschritte helfen Ihnen, die Funktionen der Beispieldatei in Ihrer eigenen Lösung zu integrieren. Verwenden Sie hierzu Filemaker Pro Advanced.

 

  1. Import aller Custom Functions
  2. Import der Tabellen
  3. Legen Sie alle Layouts der Beispieldatei auch in Ihrer Datei an
  4. Importieren Sie alle Scripts
  5. Kopieren Sie alle Objekte der Layouts der Beispieldatei auf dieselben Layouts in Ihrer Datei
  6. Legen Sie zumindest 1 Datensatz in jeder Tabelle an

 

7.1.1.Custom Functions #

FM Registrations verwendet einige eigene Funktionen, die als Custom Functions in der Lösungsdatei integriert werden müssen. Dies ist möglich mit der Filemaker Pro Advanced Version.

 

 

Importieren Sie alle Custom Functions in Ihre eigene Datei.

 

7.1.2.Tabellen #

Aus der Beispieldatei importieren Sie die zwei Tabellen FmRegistrations und StartUpRegistration. Legen Sie in beiden Tabellen 1 Datensatz an.

 

 

7.1.3.Layouts anlegen #

Stellen Sie sicher, dass Sie von den importierten Tabellen je 1 Layout haben. Sie sollten dieselben Layouts wie in der Beispieldatei anlegen, mit denselben Namen.

Kopieren Sie noch keine Objekte, bevor Sie den nächsten Schritt (importieren von Scripts) erledigt haben.

 

 

7.1.4.Scripts #

Die Scripts in der Beispieldatei sind als Filemaker Modul strukturiert. Das Modul heisst «FMR License Registration» und folgt dem Aufbau eines typischen Filemaker Moduls. Speziell dabei ist die klare Gliederung verschiedener Scripts in einer Ordner-Struktur sowie die Trennung von Funktion und Parametrisierung.

Mehr zu Filemaker Modulen auf modularfilemaker.org.

 

 

7.1.5.Layout-Objekte hinüber kopieren #

Als letzter Schritt können Sie jetzt die Layoutobjekte der Beispieldatei zu Ihrer eigenen Lösung hinüber kopieren. Anschliessend passen Sie die Seite so an, wie Sie das für richtig halten.

7.1.2.Testen der Integration #

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gerade die Entschlüsselung der Lizenzcodes integriert!

Als nächstes sollten Sie jetzt die Integration testen und allfällige Fehler beheben.

  1. Testen im Test-Modus
    Am einfachsten testen Sie mit den Test Scripts. Der Test-Modus füllt funktionierende Daten in die Testfelder ein, womit Sie den Ablauf testen können. Sollte noch etwas hapern, können Sie das gezielt nachgehen. Stimmt alles, dann können Sie zum nächsten Schritt übergehen.
  2. Testen mit eigenen Sicherheitsschlüsseln
    Das importierte Registrationsmodul hat ein Script für Einstellungen. Hier geben Sie jetzt Ihre eigene Sicherheitsschlüsseln für Ihre Softwarelösung an. Diese Sicherheitsschlüssel haben sie zuvor in FM Registrations angelegt. Schalten Sie den Test-Modus aus (falls er noch eingeschaltet war) und testen Sie den Zugang mit Registrationsdaten, die Sie für diese Lösung in FM Registrations erzeugt haben.

Herzlichen Glückwunsch! Wenn nun alles funktioniert ist die Implementation vollständig. Sie haben die genau gleiche Funktionalität implementiert, die auch in der Beispieldatei enthalten ist. Sie können anfangen ihre eigene Logik hinzuzufügen, wenn Sie möchten. Im Hauptscript ist angegeben, wo Sie Ihre eigene Logik einfügen können.

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