Shop: Download aus der Bestellung funktioniert

Shop: Download aus der Bestellung funktioniert nicht


16. Juli 2021In Allgemein, SupportBy Karsten Risseeuw1 Minute

Das Problem mit Downloads aus Bestellungen konnte gelöst werden, gerade nachdem wir einen Newsletter dazu verschickt hatten. Downloads sollten wieder möglich sein.

Es gibt aktuell ein Problem mit Produkte-Downloads aus Bestellungen. Viele weitere Websites haben dasselbe Problem. Wir beobachten die Angaben und werden eine Lösung rasch möglichst implementieren.

Update: Das Problem konnte mittlerweile gelöst werden.

Besten Dank für Ihr Verständnis
Karsten Risseeuw


Matt-Ridley-paper-plane

Selektiere eine beliebige Datei und kreiere einen Dateipfad für FileMaker

Selektiere eine beliebige Datei und kreiere einen Dateipfad für FileMaker

Datei einfügen und speichern in einer Variablen. Mit Beispieldatei.


14. Juli 2021In BeispieleBy Karsten Risseeuw1 Minute

Wie erhält man den Pfad zu einer beliebigen Datei?

Es war lange nicht möglich, eine beliebige Datei auszuwählen, ohne dafür ein Plug-in einzusetzen. Heute geht das sehr einfach. Dazu wird der Scriptschritt «Datei einfügen» gewählt. Das Resultat lässt sich beispielsweise in eine Variable sichern. Aus dieser Variable lässt sich sehr einfach den Pfad zur Datei extrahieren.

Solche Dateipfade werden benötigt, damit man die Datei beispielsweise importieren kann.

Folgende Beispieldatei zeigt, wie es geht. Diese Datei wurde mit Mac erstellt. Prüfe die Resultate und Einstellungen für jede andere Plattform.

File Select

FileSelect zeigt, wie man in FileMaker eine beliebige Datei auswählt, um den Dateipfad dann für Import oder Export nutzen zu können.

FileSelect shows how to select any file in FileMaker and then use the file path for import or export.

Größe: 40kb
Version: 1.0
Published: 14. Juli 2021

Daten aus FileMaker exportieren

Daten aus FileMaker exportieren

Die Beispieldatei über FileMaker Dateipfade wurde um Export-Funktionen ergänzt


30. Juni 2021In AllgemeinBy Karsten Risseeuw1 Minute

Wie kann man Daten importieren und exportieren in FileMaker?

Möchte man Dateien in FileMaker importieren oder etwa Daten als Excel-Datei aus FileMaker exportieren, benötigt man Dateipfade. Dateipfade sagen FileMaker, wo eine Datei zu finden ist oder in welches Verzeichnis und mit welchem Namen eine Datei abgespeichert werden sollte.

Es gab bereits eine Beispieldatei zu diesem Thema. Die Datei wurde gerade aktualisiert.

Aktuell werden unterstützt:

  • Import einzelner Dateien
  • Import von ganzen Ordnern mit Dateien
  • Export von Container-Feldern
  • Export eines Textfeldes als Datei
  • Dateipfade generieren
  • Dateinamen extrahieren aus Container-Feldern
  • Dateinamen berechnen für den Export.

Zur Downloadseite

Wie verlängere ich meinen Download-Zugriff?

Wie verlängere ich meinen Download-Zugriff?


23. Juni 2021In SupportBy Karsten Risseeuw2 Minutes

Alle unsere kostenpflichtige Produkte werden inklusive einem Jahr kostenlosen Downloads, Updates und Upgrades ausgeliefert. Was aber geschieht nachher und – wie kann man die Downloads wieder aktivieren?

Eine einfache Lizenz

Kursiv Software hat eine einfache Lizenzpolitik: Software wird gekauft, nicht gemietet. Das heisst: Der Lizenznehmer erwirbt ein zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht.

Ein Jahr lang kostenlose Downloads

Nach dem Kauf hat der Käufer ein Jahr lang Zugriff auf Downloads und den jeweils neuesten Versionen. Dieser Zugriff erlischt nach einem Jahr. Im Klartext: Es können nach einem Jahr keine weiteren Downloads mehr gemacht werden, es sei denn, man erneuert diesen Zugriff.

Wie verlängert man die Downloads?

Möchte man die Downloads länger zur Verfügung haben, muss man den Zugriff erneuern. Man erneuert den Zugriff, indem man das Produkt neu kauft. Dabei gibt es verschiedene Rabattstufen, die von der Website automatisch erkannt werden, wenn man sich anmeldet.

Welche Rabatte gelten?

Kauft man das Produkt vor Ablauf des Jahres ein, erhält man 60% Rabatt. Kauf man das Produkt im 2. oder 3. Jahr ein, erhält man noch 20% Rabatt. Danach gilt der Vollpreis. Die neue Lizenz gilt ab dem Tag des Kaufs, also nicht anschliessend an der vorherigen Lizenz.

Wie weiss ich, wann die Downloads ablaufen?

Downloads laufen 1 Jahr nach Kauf automatisch ab. Der Zugriff erlischt. Bei Bestellung nach dem 1. Juli 2021 versenden wir automatisch einige Emails, um auf den Ablauf des Zugriffes hinzuweisen.

Preise auf der Website

Nach dem Login werden die persönlich gültigen Preise auf der Detailseite sowie im Einkaufswagen und bei der Kasse angezeigt.


Bessere Registrations-Emails von FM Registrations

Bessere Registrations-Emails von FM Registrations

Update Version 1.60


18. Juni 2021In FM RegistrationsBy Karsten Risseeuw3 Minutes

Das neue Update für FM Registrations hat Verbesserungen für die Registrations-Emails. Lizenzdetails lassen sich – wie bereits vorher – bequem per Email an den Kunden senden. Diese Emails können jetzt noch besser an die eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Verbessert und vereinfacht

Bestehende Kunden (gekauft im letzten Jahr) können die neue Version 1.60 ab sofort aus Ihrem Konto auf fmstarter.com herunterladen. Das Update umfasst einige kleinere Bugfixes, verschiedene Anpassungen und einige Verbesserungen. Insbesondere lässt sich das Email-Template besser einrichten, womit die Lizenzdetails dem Kunden verschickt werden. Das Template wurde verbessert und die Arbeit mit dem Template wurde vereinfacht. Das Template zeigt eine FileMaker-Berechnung, worin sich Informationen und Textbausteine leicht einfügen lassen. Bei Benutzung von Textbausteinen bleibt das Template (und damit das Email) mehrsprachig. Texte können über den «Translations Toolbox» jederzeit bearbeitet oder auch erzeugt werden.

So aktualisieren Sie Ihre Lizenz

Das Update von einer älteren Version ist einfach:

  • Laden Sie die neue Version von Ihrem Konto herunter
  • Entpacken und öffnen Sie die Datei – geben Sie Ihre Registrierungsdaten ein
  • Klicken Sie auf der Startseite auf “Update” (oder gehen Sie auf Import/Export)
  • Öffnen Sie Ihre alte Datei neben der neuen Datei (dadurch werden die entsprechenden Rechte für das Update installiert)
  • Importieren Sie aus der neuen Datei Ihre Daten aus der alten Datei
  • Das war’s schon! Ein Mausklick genügte!

Was ist FM Registrations?

FM Registrations ist eine FileMaker-Lösung, womit sich Lizenzcodes für eigene FileMaker-Projekte erzeugen lassen. Viele FileMaker Entwickler möchten Ihre Arbeit mehrfach verkaufen. Dazu braucht es eine Strategie. Teil dieser Strategie kann es sein, dass man dieselbe Installationsdatei über Lizenzcodes freischaltet. Dadurch kann man eine Softwarelösung «neutral» distribuieren, und nach dem Verkauf dem Kunden personalisierte Zugangsdaten schicken.

Ausserdem lassen sich über den Zugangscode Konfigurationsdaten mitschicken, wie ein Verfalldatum, die Anzahl Benutzer und Tags zur Konfiguration. Entsprechende Scripts vorausgesetzt, die diese Informationen aufgreifen, lassen sich auch später Anpassungen per Code realisieren, ohne die Notwendigkeit auf die Installation beim Kunde zugreifen zu müssen. Möchte der Kunde den Zugriff für mehr Mitarbeiter ermöglichen? Ein neuer Code zu senden genügt. Sollte das Jahresabonnement um ein weiteres Jahr verlängert werden? Der Kunde kann mit einem neuen Code diese Verlängerung aktivieren.

Hier gibt es weitere Informationen zu FM Registrations:

Lizenzcodes für die eigenen FileMaker Lösungen

Grössere Projekte als Add-on speichern

Erfahrungsbericht

Grössere Projekte als Add-on speichern

Getestet mit FM Starter 2


28. Mai 2021In Erfahrungsbericht, TippsBy Karsten Risseeuw8 Minutes

FileMaker Add-ons werden oft als kleine Lösungen angepriesen. Wie ist es jedoch, wenn man grössere Projekte, mit vielen Tabellen, Scripts, Layouts, usw. als Add-on exportiert. Geht das?

Die Herausforderung

Alle mir heute bekannte Add-ons für FileMaker sind «kleine» Projekte. Es sind Funktionen, einfache Lösungen mit relativ wenig Tabellen, Layouts und Scripts. Kann man grössere Add-ons generieren und warum sollte man das wollen?

Die Frage, ob man grössere Add-ons generieren kann, habe ich getestet. Dazu gleich mehr. Aber warum sollte man das wollen? Ist es nicht genug, dass man kleine, spezifische Projekte lancieren kann? Nun, Add-ons sind praktisch und manche Aufgaben sind etwas komplexer, benötigen also komplexe oder grössere Add-ons.

Man kann beispielsweise eine einfache aber komplette Adressverwaltung als Add-on erstellen. Das könnte ein Basis-Modul zur weiteren Entwicklung sein, mit allen wichtigen Tabellen bereits verlinkt und einige Funktionen eingebaut. Ebenso liesse sich ein Rechnungsmodul als Add-on entwickeln, mit den Basistabellen für Belege, Rechnungspositionen, Drucklayouts, usw. Es geht um die Frage, wie gross oder komplex die Bausteine sein dürfen.

Gelingt es, grössere Bausteine zu erstellen, dann gelingen auch andere Projekte schneller.

FM Starter als Add-on

FM Starter ist die Startdatei, die wir als Produkt verkaufen. Mit ihr lässt sich jedes neue FileMaker-Projekt besonders schnell einrichten und wichtige Funktionen sind bereits integriert. Es ist eine grosse Starthilfe für alle «neuen» Projekte. So vermarkten wir das auch.

Regelmässig habe ich jedoch Entwickler am Telefon, die bereits ein Projekt am Laufen haben, und gerne die Funktionalität von FM Starter integrieren würden. «Kann man FM Starter auch in ein bestehendes Projekt integrieren?» ist eine Frage, die ich regelmässig höre. Meine Antwort darauf ist stets: Ja, das geht, aber…

FM Starter ist fast komplett modular aufgebaut. Dadurch kann man FM Starter Modul für Modul in eine andere Datei übernehmen. Es geht, auch wenn es aufwändig ist. Relationen gibt es keine (ausser 1 Relation für die Design-Seite, wodurch Portale dargestellt werden können). Die Voraussetzungen sind also gut. Die Datei hat trotzdem recht viele Tabellen, unzählige Scripts, Einstellungen und viele Dinge mehr. Erschwerend ist, dass viele Module sich gegenseitig nutzen. Beispielsweise nutzt das Modul «Navigation» die Module «Benutzerverwaltung» und «Mehrsprachigkeit».

Möchte man die Originaldatei von FM Starter in ein anderes Projekt integrieren, dann ist das sehr aufwändig. Kann man die gesamte Startdatei als Add-on speichern, dann ebnet das den Weg zur Integration in andere Projekte. Es wäre viel einfacher, die Datei mit dem FM Starter Add-on auszustatten.

Einschränkungen bei Add-ons

FileMaker Add-ons übernehmen Tabellen, Layouts, Objekte, Scripts und Custom Functions. Nicht jedoch werden Sicherheitseinstellungen und Konten übernommen. Diese beiden Dinge sind jedoch integrierter Bestandteil von FM Starter. Was passiert, wenn man diese Einstellungen verliert?

Der Test

Bevor man aus einer geschützten Datei wie FM Starter ein Add-on machen kann, muss man die Datei mit vollen Zugriffsrechten öffnen. Danach habe ich die Datei mithilfe von Add-On Lab FREE ausgewählt und als Add-on Paket gespeichert. Was geschah?

Erstaunlicherweise hat es geklappt. Es braucht aber Zeit. Beim Sichern der Datei als Add-on war FileMaker minutenlang eingefroren. Ich sah jedoch auf der Festplatte, dass Daten geschrieben wurden. Als das Add-on gespeichert war, habe ich eine neue, leere Datei geöffnet und dort das Add-on geladen.

Auch das Laden des Add-ons braucht seine Zeit. Danach stand FM Starter jedoch in einer neuen Datei zur Verfügung. Ich war erstaunt, dass es beim ersten Anlauf funktioniert hat. Nun aber musste ich das Resultat testen.

Bei diesem Test hatte ich keine «Drag-and-drop» Dateien erstellt. Es gab also nichts, was ich auf die Seite ziehen könnte. Das spielt jedoch keine Rolle, da beim Import des Add-ons bereits die ganze Funktionalität importiert ist. Das sieht man beispielsweise an die Liste mit Layouts.

Es wurden insgesamt 25 Tabellen mit ihren Datensätzen angelegt.

Die Konten und Sicherheitseinstellungen wurden – wie erwartet – nicht übernommen.

Bei den Scripts dagegen wurde die ganze Liste sauber übernommen.

Was funktioniert nicht?

In einem ersten Vergleich der Originaldatei mit dem Add-on sind ein paar Dinge aufgefallen:

  • Dateieinstellungen werden nicht übernommen.
    • Das StartUp-Script ([OnFirstWindowOpen]) wurde nicht zugeordnet.
    • Das CloseDown-Script ([OnLastWindowClose]) wurde ebenfalls nicht zugeordnet.
    • Diese und weitere Einstellungen lassen sich schnell beheben, sofern in einer bestehenden Lösung nicht bereits ähnliche Triggers konfiguriert waren. Ansonsten muss man diese Aufgabe lösen.
  • Die Navigation hat nicht auf Anhieb funktioniert
    • Dies hat zuerst mit dem StartUp-Script zu tun, dann aber auch mit fehlenden Konten, die beim Start ausgeführt werden
    • Diese und weitere Einstellungen können jedoch leicht angepasst werden.
  • Einige Layouts waren nicht sauber aufgebaut. Es gab einen Fall, wo der Button-Bar nicht sauber dargestellt war. Der Stil musste neu zugeordnet werden und das Objekt musste korrekt platziert werden.
  • Textobjekte erhalten pauschal die Textformat-Einstellungen der ersten Zeile. Eine differenzierte Hervorhebung «im» Text geht verloren und muss neu zugeordnet werden.

Alles in allem hat erstaunlich viel auf Anhieb funktioniert. Einige Anpassungen, die gemacht werden mussten, waren zu erwarten.

Können komplexere Add-ons erstellt werden?

Im Moment kommt man nicht ums Experimentieren herum. Die «FM Starter 2»-Datei wurde ohne Anpassungen zu einem Add-on umgewandelt. Dass dies weitgehend gelang, werte ich sehr positiv. Möchte man jedoch ein zuverlässiges Add-on erstellen, wäre es sinnvoll, die ursprüngliche Datei für diese Anwendung zu optimieren. Ausserdem benötigt es eine Dokumentation dazu, welche Anpassungen vom Entwickler noch gemacht werden müssen. Diese Anpassungen sind nicht nötig, wenn man die Startdatei direkt als Ausgangslage benötigt. Fehlen bei einem Add-on jedoch die FileMaker Konten und Zugriffsberechtigungen, kann das Add-on nicht so funktionieren wie in der Originaldatei.

Spezielle Aufmerksamkeit gilt demnach:

  • Dateieinstellungen
  • Konten und Zugriffsrechte.

Dieser kleine Erfahrungsbericht will aufzeigen, dass die Arbeit mit Add-ons keine Hexerei ist. Die guten Anwendungen entstehen erst und ich bin gespannt auf weitere Entwicklungen.

FM Starter 2

FM Starter 2.2 freigegeben

FM Starter 2.2 freigegeben

Das neueste Update steht ab sofort zur Verfügung


25. Mai 2021In FM StarterBy Karsten Risseeuw1 Minute

Die Startdatei «FM Starter» erhielt gerade ein neues Update. Es gibt verschiedene kleinere Bugfixes und ein paar wichtige Erweiterungen.

In einem kurzen Video hier unten werden die wichtigsten Änderungen hervorgehoben. Ausserdem gibt es jetzt auf der Dokumentationsseite eine Liste mit allen Änderungen. Die Details zu jeder Änderung sind wie bis anhin in FM Starter selbst enthalten.

Wenn Sie eine aktive Lizenz von FM Starter besitzen (Kauf innerhalb des letzten Jahres), dann können Sie diese letzte Version direkt aus dem Downloadbereich Ihres Kontos herunterladen.

Was ist FM Starter?

Erneuerungen werden günstiger

Erneuerungen werden günstiger


21. Mai 2021In AllgemeinBy Karsten Risseeuw1 Minute

60% Rabatt für eine nahtlose Erneuerung

Alle kommerziellen FileMaker-Werkzeuge von fmstarter.com werden inklusive Downloads und kostenlose Upgrades für ein Jahr geliefert. Der Zugriff läuft automatisch aus. Vor Ablauf wird man jedoch benachrichtigt und kann den Service nahtlos mit einem beträchtlichen Rabatt erneuern. Gerade haben wir den Rabatt für diese Erneuerung von 40% auf 60% erhöht.

Wer die Verlängerung bestellt, erhält automatisch ein weiteres Jahr Zugriff auf alle Updates und Upgrades. Verlängert man dagegen nicht nahtlos, verfällt der Rabatt nach wenigen Tagen. Logisch, nicht wahr?

Schritt für Schritt wird das Angebot auf fmstarter.com ausgebaut. Möglich ist das durch die vielen FileMaker Entwickler, die sich  dazu entschliessen, weiterhin Updates zu beziehen. Herzlichen Dank!


Add-On Lab FREE für FileMaker

Add-On Lab FREE für FileMaker

Erstelle FileMaker Add-ons im Handumdrehen


29. April 2021In Add-onsBy Karsten Risseeuw2 Minutes

FileMaker Add-Ons sind eine geniale Möglichkeit, die eigene Entwicklung mit fixfertigen Bausteinen zu vereinfachen. Das Konzept für Add-ons ist bestechend, denn erstmals können FileMaker Entwickler auch selbst sehr einfach Add-ons erstellen. Das neue «Add-On Lab FREE» zeigt wie man das macht und fasst viele Informationen zu FileMaker Add-ons zusammen.

Add-ons sind modulare Bausteine, die man in FileMaker leicht importiert und per Drag-and-drop auf die Seite platziert. Add-ons zu erstellen ist sinnvoll, denn damit lassen sich auch eigene Bausteine für nächste Projekte bereitstellen. Wer bislang bei Claris den Eindruck erhielt, dass Add-ons immer mit Javascript zu tun haben und furchtbar kompliziert sind, verkennt die Kraft der Idee. Es geht nicht um Javascript oder um hochkomplexe Lösungen, sondern es geht darum, Bausteine zu erstellen und zu nutzen. Das können sehr einfache Lösungen in FileMaker sein.

Ein Add-on erstellt man in einer eigenen Datei. Dann exportiert man die Datei als Add-on und schon lässt sich die Funktion inklusive Tabellen, Layouts, Scripts und Custom Functions direkt in andere Dateien integrieren.

Add-On Lab FREE

Das kostenlose Tool «Add-On Lab FREE» ist eine FileMaker-Datei und bietet zwei Dinge:

  1. Erstelle ein Add-on einer offenen FileMaker Datei
  2. Alle verfügbaren Informationen darüber, wie man Add-ons erstellt.

Bislang hat Claris kaum Informationen über Add-ons freigegeben. Viele Details sind unbekannt. Wertvolle Informationen finden sich aktuell auf geistinteractive.com und einige weitere Websites. Dort sind die Informationen in verschiedenen Beiträgen erklärt. Die gesammelte Information zur Add-on-Erstellung haben wir in dieser Datei kurz und knapp zusammengefasst.

Add-On Lab PRO

Bald gibt es auch eine Pro-Version, womit sich zusätzlich Add-ons verwalten und Informationen anpassen lassen. Wer die kostenlose Information herunterlädt wird automatisch informiert, wann die Pro-Version verfügbar wird.

Kostenloser Download

Bitte füllen Sie dieses Formular aus. Der Download Link wird Ihnen per Email zugeschickt.


FileMaker Scripts für verschiedene Aufgaben gleichzeitig nutzen

FileMaker Scripts für verschiedene Aufgaben gleichzeitig nutzen

So erreichst Du mehr mit Deinen FileMaker Scripts


7. April 2021In TippsBy Karsten Risseeuw7 Minutes

FileMaker Scripts dienen dazu, Abläufe zu standardisieren. Es ist die «Programmiersprache» von FileMaker, wenn man so will. Meist werden Aktionen durch Klick auf ein Button ausgelöst. Ein Script im Hintergrund erfüllt dann die Aufgabe. Arbeitsabläufe lassen sich so besonders einfach erstellen. Bei einer wachsenden Applikation wachsen auch die Anzahl Scripts, bis es unter Umständen Hunderte Scripts gibt. Schnell wird so etwas unübersichtlich. Dabei bestehen viele Scripts oft nur aus ein paar Zeilen. Kann man dies vereinfachen?

Ja, man kann Scripts vereinfachen. Folgende Vorgehensweisen haben sich bei mir bewährt:

  1. Scripts möglichst pro Layout erstellen
  2. Scripts möglichst pro Tabelle gruppieren
  3. Verschiedene kleinere Scripts in einem Script zusammenfassen.

Die Basisidee soll immer sein, kleinere Einheiten zu erstellen, die man gut prüfen kann, um diese dann für grössere Aufgaben zusammenzufassen.

Alle Scripts mit Wenn-Abfragen steuern

Als Faustregel wird bei mir jedes Script mit einem Scriptparameter aufgerufen. Ruft man ein Script ohne Scriptparameter auf, dann geschieht gar nichts. Die Funktionalität steht immer in einer Wenn-Abfrage. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern erlaubt auch die Verwendung des einen Scripts für mehrere Aufgaben.

Viele Scripts erledigen nur kleinere Aufgaben. Beispielsweise habe ich oft eine Seite mit Einstellungen, die ich anpassen kann. Diese Einstellungen kann ich sichern und wieder einlesen. Problemlos lassen sich beide Aufgaben (sichern/einlesen) in einem einzigen Script unterbringen. Beispielsweise so:

In diesem Screenshot ist eine vereinfachte Darstellung. Ganz oben steht der Name des Scripts. Dort kann man noch mehr Informationen ergänzen, wenn man will. Darunter gibt es eine Liste mit allen Script-Parametern, womit das Script aufgerufen werden kann. Das dient der Übersichtlichkeit und ist gleichzeitig so etwas wie ein Index zum Script. Die Script-Parameter zeigen die Abschnitte im Script. Erst danach folgt die eigentliche Funktionalität.

  1. Script-Name
  2. Liste mit Script Parametern, womit das Script aufgerufen werden kann
  3. Die eigentliche Funktionalität in Wenn-Abfragen.

Jeder Abschnitt erscheint dann mit einer Wenn-Abfrage. Möchte ich beispielsweise in einem Script das Lesen und Schreiben von Voreinstellungen erledigen, könnte das Script so aussehen:

Wenn [ Hole ( ScriptParameter ) = “schreiben” ]
*** HIER DIE LOGIK ***
Ende

Wenn [ Hole ( ScriptParameter ) = “lesen” ]
*** HIER DIE LOGIK ***
Ende

Damit erhalte ich ein Script, womit ich verschiedene Aufgaben lösen kann. Das reduziert die Anzahl Scripts. Ich habe Scripts, die oft bis zu einem Dutzend kleinere Aufgaben erledigen. Das ist keine Vorgabe, sondern eine Möglichkeit, sich die Arbeit zu erleichtern.

Teilaufgaben nutzen

Mit dieser Vorgehensweise lassen sich Teilaufgaben sauber trennen und trotzdem zusammenhalten. Statt ein Script mit vielen Unterscripts zu nutzen, können die Aufgaben vielleicht in einem Script zusammengefasst werden. Jede Wenn-Abfrage kann eine Teilaufgabe sein. Das hält die Scripts übersichtlich und man kann Teilaufgaben nacheinander oder einzeln abrufen.

Teilaufgaben können auf zwei Arten aktiviert werden:

  1. Man ruft aus dem Script dasselbe Script mit einem anderen Parameter auf
  2. Man ergänzt eine Wenn-Abfrage mit einem weiteren Parameter, der dann weiter unten im Script aufgegriffen wird.

Zur zweiten Variante hier eine Erklärung: Selbstverständlich sollen Script-Parameter beim ersten Aufruf des Scripts gesetzt werden. Das hält jedoch nicht davon ab, im Verlauf des Scripts immer den nächsten Schritt anzugeben – beispielsweise mit einer Variablen.

Wenn [ Hole ( ScriptParameter ) = “schreiben” ]
*** HIER DIE LOGIK ***
Variable setzen [ $NextStep ; Wert: “output” ]
Ende

Hier wird am Ende einer Wenn-Abfrage eine Variable gesetzt mit dem Stichwort “output”. Diese Variable soll auf den nächsten Schritt mit dem Namen “output” hinweisen. Insofern dieser Abschnitt in einer weiteren Wenn-Abfrage enthalten ist, sollte nach dem Abschluss des ersten Abschnitts, nun der zweite Abschnitt aktiviert werden. Das kann man beispielsweise so machen:

Wenn [ Hole ( ScriptParameter ) = “output”  oder  $NextStep = “output” ]
*** HIER DIE LOGIK ***
Ende

Die Ergänzung bei der Wenn-Abfrage ist nun so formuliert, dass man diesen Teil entweder mit einem ScriptParameter oder mit einer lokalen Variable aus dem Script ansteuern lässt. So lassen sich in einem Durchlauf mehrere Abschnitte «abarbeiten», ohne, dass man das Script mehrfach abrufen muss.

Machen diese Angaben einen Sinn? Das ist vielleicht nicht nur eine Frage des Programmierstils, sondern hängt ebenso mit der Art von Projekten zusammen, wofür man arbeitet. Bei mir steht immer die Frage voran: «Wie halte ich alles so einfach wie möglich?».

Warum sollte man dies anwenden?

Nachdem ich den Text hier oben auf Social Media gepostet hatte, wurde die Frage gestellt «Warum sollte man dies anwenden?». Ich wurde mir bewusst, dass ich noch nichts über die Gründe gesagt hatte, wieso ich zu dieser Strukturierung kam. Dazu nun hier ein paar Worte:

Zuerst einmal ist es einfach eine (von vielen) Methoden, Scripts zu schreiben. Es sind keine Vorgaben. Bei mir waren es verschiedene Erfahrungen, die zu dieser Methode geführt haben:

Herausforderungen

  1. In grösseren Datenbanken hatte ich Hunderte Scripts. Viele davon waren nur ein paar Zeilen gross.
  2. Öfters hatte ich dieselbe Funktion an mehreren Orten integriert oder ich hatte mehrere Scripts dafür im Einsatz.

«Je grösser» bedeutete nun auch «desto unübersichtlicher». Deswegen hatte ich folgende Anliegen:

Optimierungswünsche

  1. Reduziere die Anzahl Scripts
  2. Vermeide Redundanzen bei den Funktionen
  3. Erleichtere die Gesamtstruktur aller Scripts
  4. Optimiere die Möglichkeiten jedes einzelnen Scripts.

Die Ideen einer modularen Entwicklung von FileMaker Funktionen zeigten mir auf, wie das möglich ist. Insbesondere folgende Ansätze erwiesen sich als hilfreich:

Umsetzung

  1. Gruppiere Scripts möglichst nach Tabelle / Layout
  2. Reduziere Scripts idealerweise auf die «eigenen» Tabellen / Layouts
  3. Fasse mehrere Funktionen pro Tabelle / Layout in einem einzigen Script zusammen
  4. Jedes Script hat so mehrere «Teile», die durch einen ScriptParameter angesteuert werden können.

Soll dies jetzt eine rigide Regel sein? Nein. Es hat bei mir jedoch alle Scripts vereinfacht und die Anzahl Scripts drastisch reduziert. Als Methode hat sich das bei mir bewährt.